Benutzername *
Passwort *
An mich erinnern
Neu anmelden.

Vortrag von Artho Wittemann als Download

Gute Menschen - schlechte Welt?

Warum Gut-Sein nicht ausreicht, um die Welt zu verbessern

 

 2016 10 16 iStock 000007597823 400x267

 

Wie kann es sein, dass unsere Welt in einem so schlechten Zustand ist – während so viele Menschen daran arbeiten, sie zu verbessern? Am 12.September 2015 hielt Artho Wittemann in der Urania in Berlin einen Vortrag, der diese Frage tiefenpsychologisch ausleuchtet - und dessen Aktualität und Frische in den letzten Jahren eher noch zugenommen hat.

 

Leseprobe 1. Kapitel: Auf dem Weg zu einer besseren Welt


Die Welt ist voll von guten Menschen - und das schon ziemlich lange.
Fast alle Religionen, spirituellen Bewegungen, Bewusstseins-Schulen, Philosophien, Bildungsprojekte und politische Initiativen zielen in die eine Richtung: den Menschen zu einem besseren Wesen und die Erde zu einem besseren Platz zu machen. Bei so viel Aufwand und Anstrengung müsste es doch eigentlich langsam einmal so weit sein. Aber wie der Horizont scheint sich der Abstand zu diesem Ziel mit jeder neuen Anstrengung weiter nach hinten zu schieben.

Wenn wir nach außen blicken, in den Spiegel der Welt, sehen wir sehr deutlich, dass mit uns etwas nicht stimmen kann. Die riesigen Schuldenberge, auch der entwickelten Länder, die ungerechte Verteilung des Reichtums, die Verschmutzung der Meere mit Giftstoffen und Plastikmüll, die Abholzung der Wälder und die Erosion der Böden, die Schadstoffbelastung der Luft, die vielen Kriege und eingefrorenen Konflikte, die Millionen von Flüchtlingen. Einige dieser Problem werden auf einer übergeordneten Ebene erzeugt – in der Politik oder in der Finanzwelt etwa - auf die der Einzelne kaum Einfluss hat. Aber auch auf diesen übergeordneten Ebenen entscheiden und handeln ja Menschen, die durchaus als gute Menschen angesehen werden wollen. Aber was ist schon gut und was nicht?
Napoleon, ja sogar Stalin und Hitler haben immer noch millionenstarke Fan-Clubs: der Dalai Lama und Nelson Mandela auch. Dazwischen liegt die ganze Bandbreite menschlicher Gemeinheit und Güte.

Und auf der ganz normale Ebene unserer alltäglichen Lebensrealität geschehen noch mehr Dinge, die nicht leicht einzuordnen sind. Wir wissen zwar, dass der Schnäppchen-Preis des eben schnell mal gekauften T-Shirts nur unter menschenverachtenden Bedingungen erzielt werden konnte; wir wissen, dass die Fernreise, die wir nur zu unserem Vergnügen machen, der Umwelt schadet; wir wissen, dass wir mit einem kleineren Auto oder einem einfacheren Smartphone genauso gut zurecht kommen würden.
Die schiere Masse von relativ kleinen Akten der Vorteilsnahme und Verschwendung summiert sich weltweit zu riesigen Problemen. Die immer schneller wachsende Ausbeutung und Verschwendung durch billige und noch billigere Lebensmittel, Kleider und Elektrogeräte; die Selbstausbeutung, die mit den modernen Medien in unser Leben kommt und die private Lebensbereiche immer tiefer durchdringt und kommerzialisiert – all dies ist uns durchaus bewusst, und doch wird es immer mehr und nicht etwa weniger.

Wie kann das sein, bei so vielen guten Menschen? Wann dreht sich das Blatt hin zu einer Welt, die wirklich in Balance ist?
……….

Zu diesem Ziel sehe ich nur zwei plausible Wege: entweder wir müssen unsere Anstrengungen noch etwas verstärken. Noch mehr Engagement und Hilfsbereitschaft, noch mehr Hilfe zur Selbsthilfe, noch mehr Umweltschutz. Dazu bessere Logistik, effizientere Technik, billigere Medikamente und fairere Handelsbedingungen. Das ist die gängige Logik, die uns mit dem Versprechen beruhigt: strengt Euch ein wenig mehr an, bald ist es soweit.

Oder, zweiter Ansatz: da ist etwas grundsätzlich nicht in Ordnung mit unserem Gut-Sein. Das Nicht-Genügen ist Teil seiner Natur. Und solange wir das nicht verstehen, werden wir der Fata Morgana einer guten Welt hinterherlaufen wie der Esel einer Karotte. Der Esel läuft nur deshalb, weil er nicht sieht, wer die Karotte hält.

Wenn ich der ersten Erklärung folgen würde, die besagt, dass wir uns nur noch etwas mehr bemühen müssen, dann könnte ich ihnen jetzt Hinweise und Tipps geben, wie Sie ihre positiven, liebevollen, unterstützenden, wertschätzenden und mitfühlenden Qualitäten stärken können. Was Sie tun können, um effektiver ein guter Menschen zu sein. Das wäre nicht falsch. Es würde wohl dazu beitragen, die Welt ein wenig zu verbessern.
Aber weil dieser Ansatz schon so lange von so vielen Menschen verfolgt wird, möchte ich Ihnen einen neuen Vorschlag machen: versuchen wir, unseren eigenen guten Willen genauer zu verstehen.... 
 

 

Sie können den Vortrag jetzt als Audio-Datei oder als Text (oder beides zusammen) als Download in unserem Shop kaufen!
Als Text: 15 Seiten / € 5.- ; Als Audio-Vortrag in Studio-Qualität: 45 min / € 5.- ; Text und Audio zusammen: nur € 7,50

 

»Vortrag jetzt kaufen

 

Artho zeigt einen zwar komplexen, aber vielversprechender Weg auf, wie wir nicht nur fähig werden, die Herausforderungen, die das Leben an uns stellt zu meistern. Sondern wie wir auch die Grundlagen schaffen können, nicht neue Probleme zu erzeugen, die wir dann wieder aufräumen müssen. Das macht Sinn.
Monika, Stuttgart


Als ich den Artikel zum ersten Mal las, hatte ich das Gefühl, Artho Wittemann spricht von mir, denn ich kenne dieses inkonsequente Verhalten gut und es nervt mich selbst tierisch. Nur wusste ich bisher nicht, was es zu bedeuten hat und was ich damit machen soll.
Thomas, München


Schade, dass mir Artho Wittemann auch noch die Illusion nimmt, dass ich ein guter Mensch bin.
Irgendwie weiß ich das zwar schon länger. Will ich es noch genauer wissen? Ich weiß es nicht. Denn es ist auch angenehm, bei dem irgendwie zu bleiben.
Jonas, Berlin


Even though I sense that Artho Wittemann is right I don´t like to think that I am part of the problem. I actually try to solve it, working as an engineer for green energy in an NGO organization.
Pavel, Prague


I thought my spiritual path of life would make things better – for me and for others. But almost every day in every single team meeting , I experience that this is not enough for living and working creatively together. This article opens a new view on human nature.
Hazel, London

Wenn Sie den Vortrag als Video sehen wollen, können Sie ihn zusammen mit
den anderen vier Vorträgen der Lebensenergie-Konferenz Berlin hier für 19,90 € kaufen:

2016 10 16 lebensenergie konferenz

 


Newsletter

Hier können Sie sich für den Newsletter eintragen.
Ich gebe hiermit meine Einwilligung zur Nutzung meiner personenbezogenen Daten gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (siehe unsere Datenschutzerklärung).
Please wait
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok